Batterieprojekt im abonax Club: 5 EVU nutzen Synergien
Gemeinsam mit fünf Energieversorgern hat abonax untersucht, wo Batteriespeicher im Netz sinnvoll sind und welche Lösungen sich heute realistisch umsetzen lassen.
Batteriespeicher werden konkret
«Der Ausbau der erneuerbaren Energien nimmt Fahrt auf. Und damit steigt auch der Bedarf an Flexibilität», sagt Alexander Stritz.
Bei abonax beschäftigen wir uns schon seit längerem mit dieser Thematik: Erste Batterieprojekte haben wir vor rund acht Jahren begleitet. Damals ging es vor allem darum zu verstehen, wie Planung, Wirtschaftlichkeit und Vermarktung zusammenspielen.
Dieses Wissen zahlt sich heute aus.
Alexander Stritz, Projektleiter
Das Clubprojekt mit fünf EVU
Im abonax Club haben wir das Thema Batteriespeicher neu aufgerollt. Die zentrale Frage dabei: Wo machen Batteriespeicher im eigenen Netz wirklich Sinn?
Im Projekt haben wir deshalb ganz unterschiedliche Ansätze geprüft.
Ein klassischer Weg ist eine Grossbatterie an einem Standort. Ebenso spannend können aber auch sogenannte Schwarmspeicher sein. Dabei werden viele kleinere Batteriespeicher an verschiedenen Orten im Netz installiert, zum Beispiel in Trafostationen, und gemeinsam betrieben.
«Man kann mit einzelnen Standorten beginnen und später erweitern. So wächst der Speicher mit den Bedürfnissen des Netzes»
Der Vorteil: Investitionen lassen sich schrittweise aufbauen und Probleme können genau dort gelöst werden, wo sie entstehen.
Von der Idee zur Entscheidungsgrundlage
Der erste Schritt: den konkreten Bedarf klären.
Manche Energieversorger setzen den Schwerpunkt auf einer höheren Integration der Photovoltaik, andere interessieren sich für zusätzliche Einnahmen über den Regelenergiemarkt oder mehr Flexibilität im Netz.
Auf dieser Basis wurden im nächsten Schritt mögliche Standorte geprüft, Varianten verglichen, Simulationen gerechnet und erste Business Cases erstellt.
«Damit können wir relativ schnell beurteilen, was funktioniert und wo sich ein Projekt nicht lohnt. Das spart unseren Kund:innen Zeit und Geld»
Im nächsten Schritt werden die Ergebnisse so aufbereitet, dass sie den zuständigen Entscheidungsgremien vorgelegt werden können. Dies ist zentral, um zu bestimmen, ob und in welcher Form das Projekt weiterverfolgt wird.
Fällt der Entscheid positiv aus, folgen anschliessend die Ausschreibungen für die Beschaffung sowie die Vermarktung des Batteriespeichers.
Neutral planen, offen entscheiden
Ein wichtiger Punkt im Projekt ist die Neutralität. Viele Anbieter planen Speicherprojekte und verkaufen gleichzeitig die Batterie oder deren Bewirtschaftung.
Bei abonax schreiben wir Projekte offen aus und begleiten Energieversorger im Evaluations- und Entscheidungsprozess.
«Für uns ist nicht entscheidend, welche Anlage am Ende gebaut wird. Wichtig ist, dass Kunden die Lösung erhalten, die am meisten Sinn macht»
Jetzt ist der Moment für Speicher
«Je schneller eine Anlage realisiert wird, desto früher kann sie auch Erträge generieren», sagt Alexander abschliessend.
Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien steigt der Bedarf an Flexibilität im Netz. Für viele EVU werden Batteriespeicher damit zum nächsten logischen Schritt.
Fragst du dich, welche Speicherlösung zu eurem Netz passt? Wir schauen uns das gerne gemeinsam mit dir an.
Experte Energie & Technik