Passt deine Beschaffungsstrategie zum Energiemarkt von heute?
Der Energiemarkt verändert sich spürbar. Preisvolatilitäten, verstärkt durch geopolitische Unsicherheiten, sowie neue regulatorische Rahmenbedingungen und strukturelle Veränderungen im Energiesystem wirken sich direkt auf die Energiebeschaffung von Energieversorgern aus.
Viele EVU stellen sich deshalb aktuell eine zentrale Frage:
Ist unsere Beschaffungsstrategie noch passend für die heutigen Marktbedingungen?
«Die Preisdynamik und die Volatilität an den Energiemärkten haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Gleichzeitig haben viele Energieversorger heute deutlich mehr eigene Produktion im Netzgebiet. Das beeinflusst direkt, wie Beschaffungsmengen geplant werden müssen», erklärt Mauro Balletta, Experte Energiewirtschaft.
Mehr Dynamik im Energiesystem
Wenn an sonnigen Wochenenden viel Solarstrom im System ist und gleichzeitig die Nachfrage sinkt, entstehen immer häufiger Situationen mit sehr tiefen oder sogar negativen Preisen. Für EVU bedeutet das, dass die Portfoliobewirtschaftung auf diese Dynamiken reagieren muss.
Damit gewinnen auch Flexibilitäten im System an Bedeutung. Produktion, Lastprofile und Marktpreise beeinflussen sich gegenseitig stärker als früher.
«Die Energiebeschaffung steht immer im Zusammenhang mit den eigenen Energieflüssen. Wie entwickelt sich der Absatz? Wie viel Produktion kommt aus dem eigenen Netzgebiet? Welche Flexibilitäten gibt es? All das wirkt sich auf die Beschaffung aus», sagt Energiewirtschaftsexpertin Kathrin Jessen.
Gleichzeitig steigt für viele EVU die Komplexität. Neue regulatorische Anforderungen, Zubau von erneuerbaren Energien und ändernde Preismodelle an den Märkten führen dazu, dass bestehende Strategien und Modelle regelmässig überprüft werden.
Dabei stehen auch immer häufiger Fragen zur Bewirtschaftung der Kurzfristmärkte im Raum. Passt unser Bilanzgruppenmodell noch zu den heutigen Preisbildungsmechanismen und Anforderungen an den Kurzfristmärkten? Ist meine Bilanzgruppe unter den aktuellen Marktbedingungen noch optimal und finanziell attraktiv?
Der Blick von aussen
Ein externer Blick kann dabei hilfreich sein. Besonders dann, wenn es darum geht, bestehende Beschaffungsstrategien zu analysieren, Datenstrukturen zu überprüfen oder verschiedene Bilanzgruppenmodelle miteinander zu vergleichen.
Ein zentraler Unterschied liegt dabei in der Rolle von abonax. Strategien werden aus Sicht des EVU entwickelt und Beschaffungen erfolgen stets im Namen des jeweiligen Energieversorgers.
«Wir bringen eine neutrale Aussensicht mit. Unser Team begleitet seit vielen Jahren Energieversorger bei der Bewirtschaftung von Strom, Gas und Herkunftsnachweisen. Dadurch sehen wir sehr genau, welche Modelle im Markt funktionieren und wo Optimierungspotenziale liegen»,
so Katharina Niederdorfer, Geschäftsführerin bei abonax.
Energiebeschaffung braucht heute mehr Struktur
Der Energiemarkt wird nicht einfacher, aber strukturierte Prozesse, klare Strategien und ein gutes Risikoverständnis helfen, auch in volatilen Zeiten handlungsfähig zu bleiben.
Für viele EVU lohnt sich deshalb regelmässig die Frage: Passt unsere Energiebeschaffung noch zu den aktuellen Marktbedingungen?
Oder anders gesagt:
Ist dein EVU bereit für den Energiemarkt von morgen?
Gute Frage? Sprich direkt mit unseren Expert:innen über deine Beschaffungsstrategie und Portfoliobewirtschaftung.
Expertin Energiewirtschaft