Fachsession: PV-Produktion und Prognosen im EVU
Was passiert, wenn immer mehr PV-Produktion auf Prognosen, Netz und Beschaffung trifft? Die Fachsession zeigt, wo neue Unsicherheiten, Kosten und Fehlanreize entstehen und wie EVU Prognosen nutzen, um Netz, Tarife, Beschaffung und Kundenangebote besser aufeinander abzustimmen.
Wie dezentrale Produktion Netz, Beschaffung, Vertrieb und Tarife verändert
Der Ausbau der Photovoltaik verändert die Planbarkeit im EVU-Alltag grundlegend. Immer mehr dezentrale und volatile Produktion beeinflusst nicht nur die Einspeisung, sondern auch Netzlasten, Verbrauchsprofile, Beschaffungspositionen, Tarifmodelle und Kundenangebote.
Damit werden Prognosen für EVU wichtiger und gleichzeitig anspruchsvoller. Es geht nicht nur darum, PV-Produktion besser vorherzusagen. Entscheidend ist, PV als Einflussgrösse in unterschiedlichen Prognosen mitzudenken – etwa bei Netzlast, Energieabsatz, Beschaffung, Rückspeisung, Eigenverbrauch oder Tarifwirkungen.
In dieser Fachsession schauen wir auf genau dieses Zusammenspiel: Welche Rolle spielt PV-Produktion in den verschiedenen Prognosen eines EVU? Wo entstehen neue Unsicherheiten, Kosten oder Fehlanreize? Und wie können EVU Prognosen so nutzen, dass sie im Netz, in der Beschaffung, im Vertrieb und bei Tarifen bessere Entscheidungen ermöglichen?
Darum geht es in der Fachsession
1. PV-Produktion als Einflussgrösse verstehen
Wir ordnen ein, wie dezentrale PV-Produktion Lastflüsse, Einspeisung, Verbrauchsprofile und Rückspeisung verändert – und warum dies in unterschiedlichen EVU-Bereichen berücksichtigt werden muss.
2. Prognosen bereichsübergreifend nutzen
Wir betrachten, welche Prognosen für Netz, Energie/Vertrieb, Beschaffung und Tarife relevant sind und wie sie durch PV-Produktion beeinflusst werden. Dabei diskutieren wir auch, wo Prognosefehler, Kosten oder operative Herausforderungen entstehen können.
3. Handlungsfelder für EVU ableiten
Wir zeigen, welche Daten, Prozesse und Zuständigkeiten nötig sind, damit Prognosen im EVU-Alltag wirksam genutzt werden können – und wie EVU daraus tragfähige Ansätze für Netz, Beschaffung, Tarife und Kundenangebote entwickeln.
Ziel der Fachsession
Nach der Fachsession hast du ein klares Verständnis dafür, warum Prognosen im EVU durch den PV-Ausbau an Bedeutung gewinnen und wie PV-Produktion in Netz, Beschaffung, Energie/Vertrieb und Tarifen mitgedacht werden muss.
Du erkennst, wo in deinem EVU Handlungsbedarf entstehen kann und welche ersten Schritte sinnvoll sind, um Prognosen gezielter für Planung, Betrieb, Beschaffung und Angebote zu nutzen.
Für wen ist die Fachsession geeignet?
Die Fachsession richtet sich an Entscheider:innen und Fachverantwortliche in EVU, insbesondere aus den Bereichen:
- Geschäftsleitung
- Energie- und Produktmanagement
- Beschaffung
- Netz
- Vertrieb und Kund:innenlösungen
- Tarife
- Strategie und Business Development
PV-Produktion verändert die Grundlagen vieler EVU-Entscheidungen. Wer Prognosen bereichsübergreifend versteht und nutzt, kann Netz, Beschaffung, Tarife und Kundenangebote gezielter aufeinander abstimmen.
Jetzt anmelden und gemeinsam diskutieren, wie Prognosen im EVU-Alltag wirksam eingesetzt werden können.
Organisatorisches
- Dauer: 4 Stunden
- Durchführung: ab 5 Teilnehmer:innen
- Teilnehmerzahl: maximal 10 Personen
- Datum: Mittwoch, 30. September 2026
- Zeit: 13.00 – 17.00 Uhr
- Ort: Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich
- Kosten: CHF 990.– für Nicht-Club-Mitglieder. Club-Mitglieder profitieren vom Club-Rabatt
Jetzt anmelden
Mit dem Absenden des Formulars meldest du dich verbindlich zur Fachsession an. Bitte beachte, dass für Nicht-Club-Mitglieder Teilnahmegebühren in Höhe von CHF 990.– anfallen. Club-Mitglieder profitieren von ihrem Club-Rabatt.
Die Anzahl Plätze ist begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung lohnt sich.