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Corona-Lockdown: Droht der Schweiz ein Strom-Engpass?

Seither scheint das Land still zu stehen – viele Menschen befinden sich im Home-Office. Dementsprechend läuft der PC den ganzen Tag, der WLAN-Router arbeitet auf Hochtouren und die Kaffeemaschine steht ebenfalls den ganzen Tag unter Strom. Droht nun ein Strom-Engpass?


Energiekonzerne sind vorbereitet auf die ausserordentliche Lage. Ein Pandemieplan wurde bereits erarbeitet, welcher konkrete Massnahmen enthält. Diese schützen die Mitarbeiter und stellen die Stromversorgung des Landes sicher. Die Zukunft vorhersagen kann man nicht. Aber man unternehme alles Mögliche, um einen Versorgungsengpass abzuwenden. So schreibt die Axpo im Pandemieplan, dass «die Aufrechterhaltung des Betriebes von Kraftwerken und Netzen auch bei deutlich reduziertem Personalbestand» höchste Priorität habe. «Der private Stromkonsum wird wohl nicht allzu stark ansteigen», schätzt Geschäftsführerin der BKW Suzanne Thoma ein. Thoma versichert, dass die Stromversorgung auch in Zeiten der Corona-Krise gewährleistet bleibt.


Entwarnung gibt es auch vom Bund: Ein Engpass in der Stromversorgung wird es demnächst weder in der Schweiz noch in Europa geben. Auch das Amt für Landesversorgung ist sich sicher, dass es trotz der Pandemie nicht zum Engpass kommen wird. «Die grossen Stromunternehmen sind als Betreiber kritischer Infrastrukturen auf Notsituationen gut vorbereitet.» Vorerst besteht also keine Gefahr, dass die Stromversorgung bald knapp werden könnte.


Quelle: Nau vom 22.03.2020

Bildquelle: pixabay