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Passagierdrohne – Teststrecke für Lufttaxi


Über den Stau hinweg ans Ziel – dies versprechen Entwickler von Flugtaxis. Die Anzahl an Unternehmen, die kleine Fluggeräte als möglichen Ausweg aus dem Verkehrschaos preisen ist im kontinuierlichen Wachstum. So hatten zuletzt auch BMW, Airbus und Boeing derartige Fortbewegungsmittel präsentiert.


Die Linz AG, die Stadtwerke der österreichischen Stadt Linz ist auch am Ball. Sie lanciert mit einem chinesischen Hersteller und österreichischen Flugzeugzulieferer ein erstes Testprojekt, das 2020 starten soll. Darin werden autonom gesteuerte Drohnen mit elektrischem Antrieb jeweils zwei Menschen im Taxibetrieb transportieren. Das Fluggerät für die Linz AG kostet rund 300.000 Euro und hat dank der achtarmigen Drohne eine Autonomie von 50 Kilometer.


Ein Lufttaxi könnte den Zubringerverkehr zu Flughäfen und den Verkehr zwischen grösseren Städten entlasten. Bevor jedoch die erste Teststrecke in Linz für diese autonome Beförderung eingerichtet wird, muss erst 5G-Mobilfunk installiert werden.


Kritiker warnen bei der Innovation jedoch vor allzu grossen Hoffnungen. Der Lufttransport verbaucht grosse Mengen an Energie, zudem verlagere sich der Stau von der Strasse womöglich nur in die Luft oder auf Flugplätze.


(Quelle: Linzag.at vom 15.05.2019: https://www.linzag.at/portal/de/ueber_die_linzag/medien/news/news_detail_27975.html)