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Wie funktioniert Smart-Home?

Die Heimautomation wird heute immer mehr in Haushalten eingesetzt. Nachfolgend finden Sie alles Wissenswerte über diese Technologie und wie sie funktioniert.


Die Heimautomation umfasst alle Techniken zur Steuerung, Programmierung und Automatisierung eines Hauses. Dazu nutzt sie die Bereiche Elektronik, Telekommunikation und Automatisierung.


Die Hauptfunktion der Heimautomation ist die Fern- oder Vor-Ort-Programmierung, Steuerung und Automatisierung aller im Netzwerk integrierten Heimgeräte. Dies können zum Beispiel Heizgeräte, verschiedene Beleuchtungen, Haushaltsgeräte, Tür- und Fensteröffnungssystemen sein.


Dank des Netzwerks (z.B. WLAN oder Radiowellen) kommunizieren die verschiedenen elektrischen Geräte miteinander und werden von einem vorprogrammierten Zentralcomputer gesteuert. Das Stromnetz des Hauses dient der Informationsvermittlung. Um die gesamte technische Ausstattung des Hauses zu verwalten muss die Software auf einem Computer mit Betriebssystem installiert werden.


Je ausgeklügelter und fortschrittlicher die verwendete Ausrüstung ist, desto zahlreicher ist die Reihe von Kettensituationen, die auch als mögliche Szenarien bezeichnet werden. Diese beeinflussen beispielsweise die Zeit des Einschaltens der Heizungsanlage, das Öffnen von Fenstern und die Programmierung der Kaffeemaschine.


Genutzte Technologien

Im Wesentlichen werden bei der Heimautomation folgende drei Technologien verwendet.


Technologie durch Kabelnetz

Im Hinblick auf die Zuverlässigkeit ist vor allem die Kabelnetztechnik wichtig, die unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen ist. Diese Art von Netzwerk ermöglicht es, alle im Haus verwendeten Geräte einfacher miteinander zu verbinden.


Drahtlose Netzwerktechnologie:

Die drahtlose Netzwerktechnik hat den Vorteil, dass sie zuverlässig, schnell betriebsbereit und elektromagnetisch unbelastet ist. Die Übertragung erfolgt durch gerichtete oder ungerichtete elektromagnetische Wellen, wobei der Bereich des genutzten Frequenzbands je nach Anwendung und verwendeter Technik von wenigen Hertz (Niederfrequenz) bis hin zu mehreren hundert Terahertz (sichtbares Licht) variieren kann[1].


Powerline Trägertechnologie

Schliesslich gibt es die SPS-Technik, die über die Steckdosen im Gehäuse Informationen zwischen den Geräten und den Steuergeräten überträgt. Dadurch erhält jeder Standort die Daten, die an ihn zurückgegeben werden sollen, was die Verwaltung erleichtert und die Installationskosten reduziert.

Es handelt sich also um ein System, das für die Mieter einfach zu implementieren ist, da die Anlage entsprechend ihrer Bewegungen verschoben werden kann. Die SPS-Technologie hat jedoch den Nachteil, dass sie mehr Elektrosmog erzeugt als andere Technologien.


[1]Quelle: Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kabellose_%C3%9Cbertragungsverfahren